Elektrosensiebel auf 2G, besonders 900Mhz.

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Pirat
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Registriert: 14. Jan 2020 18:31

Elektrosensiebel auf 2G, besonders 900Mhz.

Beitrag von Pirat »

Hallo Leidensgenossen.
Seit Jahren leide ich schon unter der Uploadfrequenz um die 900Mhz bei D1, D2, später auch ePlus am Land, jetzt auch LTE am Land.
zusätzlich habe ich auch PCs mit 900Mhz Takt als sehr belastend empfunden, besonders wenn sie offen betrieben werden.

In der technischen Welt ist man ohne Handy beinahe behindert. Deshalb habe ich Selbstexperimente durchgeführt und kam zu der Erkenntnis, daß ePlus, damals 1800Mhz mich weniger belastet - sogar von den Auswirkungen von Handys anderer im Alltag lindert.
Das war 2008. Mittlerweile wechselte ePlus zu GSM900 und ich war wieder bei den Kranken. Nach und nach fand ich heraus, daß UMTS mir weniger Probleme bereitete.1900Mhz Upload und 2100Mhz Download. Seit dem Start von 5G wurden die Frequenzen neu verteilt.

Seit etwa 2 Monaten vertrage ich auch mein UMTS - Only - nur 3G eingestelltes Handy nicht mehr. (*#*#4636#*#*- Sondermenue)
Die Vermutung: UMTS wurde auf 900Mhz Frequenz umgelagert. Bei 900Mhz sendet das Handy 2Watt anstatt 1Watt bei 1900/2100Mhz.

Ab morgen ist ja UMTS tot und ich völlig abgeschnitten von der mobilen Welt. einerseits super - andererseits tragisch für Einkommen und Beruf.

Ich suche ganz konkret eine Möglichkeit ein Smartfon im LTE ohne die 900Mhz- Frequenz zu betreiben, also das Band8 ausschließt. Anscheinend habe ich nur mit dieser Frequenz ein persönliches Problem. Auch wenn das Handy nur online ist und den Zellwechsel durchführt, den Zeitkorrekturimpuls vollzieht - läßt mich in der Folge für 20 Stunden nicht richtig schlafen.

Die Corona - Maßnahmen sind aus meiner Sicht angenehm, weniger Menschen, weniger Handys, Abstand - weniger Belastung der mitgenommenen Handys der Mitmenschen.

Zuhause habe ich schon etliche Maßnahmen ergriffen: Abschirmung - verkabelt mit geschirmten Ethernetkabeln, Switche mit Qos - Einstellung: Niedrigste Priorität, Intel Netzwerktreiber: Rx/Tx Pause / automatische Anpassung der Anfrage gemäß der Leitungsgeschwindigkeit.."Adapticve Inter-Frame Spacing=on". WLAN mit Beacon Time auf 998 ms / 496 ms tagsüber und verringerter Sendeleistung, vermeide 802.11G
Am Besten 802.11N.

Ist es möglich ein USA-Only Smartfon in Deutschland am LTE zu betreiben?

Grüße
Pirat.
Gegen 5G
Pirat
Beiträge: 13
Registriert: 14. Jan 2020 18:31

Re: Elektrosensiebel auf 2G, besonders 900Mhz.

Beitrag von Pirat »

Neues aus dem Handyproblem: Ich habe eine Möglichkeit gefunden, mein Handy auf nur Band1 einzustellen, dabei sendet es mit max. 1Watt.

Grüße
Pirat.
Gegen 5G
Jan
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Registriert: 9. Nov 2021 15:46

Re: Elektrosensiebel auf 2G, besonders 900Mhz.

Beitrag von Jan »

Du weisst aber, dass man zu Hause kein WLAN haben "muss" um ins Internet zu kommen?
Pirat
Beiträge: 13
Registriert: 14. Jan 2020 18:31

Re: Elektrosensiebel auf 2G, besonders 900Mhz.

Beitrag von Pirat »

Jan hat geschrieben: 23. Apr 2022 15:24 Du weisst aber, dass man zu Hause kein WLAN haben "muss" um ins Internet zu kommen?
Ja- Zuhause habe ich DELL Notebook mit ausgebauter WLAN und Bluetooth Karte.
iPad ist - wenn mal an, an einen USB-Kamera Connection Kit angeschlossen, daran ein USB Hub aktiv, und da wieder
der Apple Ethernet Adapter. -läuft... aber zu 99% nutze ich den Laptop.
Handy nur mehr sehr selten an, dabei nur auf Band1 LTE. Huawei Router mit Akku mit LTE und polnischer konfigurations Software, läuft
ebenfalls nur Band1 LTE.. wenn mal gebraucht, auch der sehr selten an. (30min die Woche)

Am Besten läuft bei mir TP-Link Router mit Sendeleistung minimal und Beacon Time auf 992ms, oder 496ms. (1Hz oder 2Hz).
Dabei ist das 5Ghz Band bei mir verträglicher als das 2,4Ghz Band. UND: Vermeidet Kanal 11 ! An diesem senden die Mikrowellenöfen.

Grüße
Pirat.
Gegen 5G
Technik-EHS
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Registriert: 27. Okt 2020 16:34

Re: Elektrosensiebel auf 2G, besonders 900Mhz.

Beitrag von Technik-EHS »

Hoch interessant, was Du da schreibst.
Das klingt sehr nach einer Frequenzsensibilität, das kenne ich von mir auch. So kann es sein, daß wenn man eine andere Frequenz und Technik verwendet, erst mal keine größeren Beschwerden hat. Wenn man diese aber weiter und für einen längeren Zeitraum benutzt, dann kommen die Sympthome auch dort. Stark vereinfacht heißt das in der Praxis: Wer durch 900 MHz und 2G (GSM) erkrankt ist, reagiert auf diese Technik am schnellsten und unangenehmsten, das Gleiche bei jemanden der durch W-LAN erkrankt ist, er wird darauf am schnellsten reagieren etc.
Darum ist es sehr wichtig, alles zu verkabeln und den Körper so gut es geht möglichst keiner Strahlung aussetzen. Nur so kann vermieden werden, daß dieser immer empfindlicher und sensibler wird. Jedenfalls gibt das die Erfahrung vieler Betroffener wieder.
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