Symptome und Krankheitsverläufe

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semiramis
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Symptome und Krankheitsverläufe

Beitrag von semiramis »

Hallo an alle,

ich würde gerne einen post von Domenica vom Mai 2019 aufgreifen:

"Mich würde interessieren was eure Hauptbeschwerden sind und welche Erleichterungen ihr euch verschaffen konntet. 
Exposition ist ja leider kaum vermeidbar.
Wie habt ihr ausfindig gemacht welche Quelle das Hauptproblem ist und wie lange dauert es bei euch bis bei euch wieder Besserung Eintritt wenn ihr von der Quelle entfernt seid.
Was sind bei euch euch so die gemessenen Werte bei denen Beschwerden beginnen - wer die Möglichkeit zu messen hat."

Auch mich interessen vor allem die Beschwerdebilder, wie es bei Euch begann und was ihr zum Schutz ausprobiert habt. Vielleicht können wir hier eine Rubrik Symptome etablieren, wo jede/r beschreiben kann, welche Auswirkungen die Strahlenempfindlichkeit auf Körper und Gesundheitszustand hat!?
semiramis
Beiträge: 10
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Re: Symptome und Krankheitsverläufe

Beitrag von semiramis »

Und um gleich mal einen Anfang zu machen, erzähle ich mal meine Geschichte.

Bei mir ging es im Februar 2018 los. Ich mußte umziehen wegen Modernisierung, obwohl ich mit CFS (Chronic Fatigue Syndrom) aufm Sofa lag und viel zu erschöpft war dafür.

Doch es klappte alles und ca. einen Monat später bemerkte ich so ein Vibrieren in den Beinen, mein Magen quoll auf und ich spürte einen Druck auf der Brust.

Das Vibrieren fühlte sich an, als würde das Haus Vibrieren. Ich habe es meinem Vermieter erzählt und wir haben nach und nach alle Geräte im Haus, die Vibrationen verursachen könnten, ausgeschaltet. Erst als ich ihm sagte, daß das Vibrieren weg ist, wenn ich in der Badewanne liege, meinte er, ich solle mal über Hochsensibilität gegenüber HF-Strahlung nachdenken.

Daraufhin habe ich testweise Alufolie um den Rumpf gewickelt und Druckgefühl als auch Vibrieren waren in dem umwickelten Bereich verschwunden.

Dann ging die Messerei und Probierei los. Pennen bei Freunden, Schlafzimmer abschirmen, Abeschirmkleidung kaufen.

Pennen bei Freunden brachte nix. Abschirmkleidung von YSHIELD hilft zwar, aber 30 - 50 db Abschirmkraft reicht für mich nicht. Ich brauch 100 - 120 db, um nichts mehr zu spüren.

Hab mir ne "Ritterrüstung" aus Trittschallfolie gebastelt zum Schutz für Rumpf und Beine für zuhause. Das hilft besser als die Abschirmkleidung ist aber nicht atmungsaktiv. Also keine Dauerlösung, sondern nur für den Notfall oder nachts. Rettungsdecke hilft auch.

Die Abschirmung meines Schlafzimmers mit Alufolie senkte den Wert laut Messgerät zwar auf null. Doch das kann nicht stimmen, denn mein handy zeigte immernoch ein bis zwei Empfangsbalken an und die Symptome besserten sich nicht. D. h. ich empfinde das Vibrieren schon bei sehr geringen Werten. Im Schnitt sind nicht mehr als 20 microWatt in meiner Wohnung (2,7 - 4 Ghz). Habe ich die Folie direkt am Körper hilft sie. Ist n cm Raum dazwischen hilft sie nicht mehr, weil Strahlung dazwischen kommt.

Was gut hilft ist wie gesagt Wasser, da ich nur auf HF und nicht auf NF oder Strom reagiere. D. h. ich gehe seit einigen Monaten regelmäßig ins Schwimmbad und setze mich dort stundenlang in den Whirlpool. Anfangs verschwanden die Symptome sofort. Inzwischen ist ein Brennen auf der Haut dazu gekommen. Das verschwindet unter Wasser erst nach zwei bis drei Stunden.

Ich werd aufs Land ziehen müssen. Mir bereiten vor allem die handies Probleme. Nicht alle! Womöglich die neueren leistungsstarken Geräte. Inzwischen reagiere ich auch auf Funkmasten. Auf DECT wohl auch. Das ist nicht gesichert. Und auf W-Lan wohl auch (noch) nicht.

Für mich ist es eine Art Hochsensibilität, die stressbedingt schlimmer geworden ist und durch den Umzug ausgelöst wurde. Ich habe aber ca. zwei Monate vor dem Umzug ein Stück Amalgamplombe verschluckt. Das könnte auch eine Ursache sein. Und eine Heilpraktikerin hat mir schon vor 10-12 Jahren gesagt, daß ich hochsensibel gegenüber elektromagnetischer Strahlung bin. Da hatte ich aber noch keine spürbaren Symptome.

Puh. So. Dies ist kurz meine Story. Bin auf eure gespannt und eure Lösungsansätze!

LG Semiramis
semiramis
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Re: Symptome und Krankheitsverläufe

Beitrag von semiramis »

Mag niemand etwas dazu sagen? Hm. Schade...
Justin
Beiträge: 2
Registriert: 26. Mär 2020 20:31

Re: Symptome und Krankheitsverläufe

Beitrag von Justin »

Hallo ihr :)

Ich denke Symptome und Krankheitsverläufe allgemein zu beschreiben ist nicht möglich. Die Strahlung greift einfach in das komplizierte System unseres Körpers ein und stöhrt sein Gleichgewicht. Wie die Krankheit am Ende in Erscheinung tritt hängt von weiteren Faktoren ab. Wir sind ja schließlich nicht nur von Strahlung negativ beeinflusst. Um diesem Problem und allgemein dem Problem der Gesundheit entgegen zu treten, wäre es am besten ein Bewusstsein für diese Dinge zu schaffen. Viel ausprobieren und sich mal bewusst hoher Strahlung aussetzen und mal gar nicht, während man seinen eigenen Zustand beobachten. Das geht auch bei anderen Personen. Stellst du zb. fest dass jemand sehr gereizt ist und Dinge auffallend negativ betrachtet, nachdem er/ sie eine Stunde telefoniert hat, so kannst du auf den negativen Einfluss von dieser Strahlung schließen. So wird man viele Gegebenheiten beobachten, die einen sehr vermutlich zu dem Ergebnis führen, dass Strahlung (sehr) schädlich ist. Während dem normalen Alltag wird man die Auswirkungen der Strahlung dem Symptom nicht zuordnen können. Ich möchte dir folgend noch kurz sagen wie ich dazu gekommen bin:

Ich bin Justin, 22 Jahre alt und beschäftige mich jetzt seit 4 Jahren sehr viel mit Ernährung. Anfangs nur in Bezug auf Leistungsfähigkeit im Sport, jedoch als ich gemerkt habe was man alles mit "Gesundheit" beeinflussen kann, also Gedächnisleistung, Wohlbefinden, Lebensgefühl, Aussehen, usw. , ist diese Suche mehr zu einem Teil meines Lebens geworden. Ich wollte optimale Voraussetzungen für einen starken Körper schaffen. Nachdem ich nach ca. 3 Jahren eine passende Ernährung gefunden hatte, die aber nicht immer funktionierte, habe ich nach weiteren neuzeitlichen Beeinflussungen gesucht. Strahlung war schon immer etwas womit ich mich einmal beschäftigen wollte. Jedoch sah ich den Ernährungsfaktor im Vordergrund. Erst nachdem ich tiefer in das Thema, einerseits durch das Internet, Bücher, usw. und andererseits durch eigene Beobachtungen eingetaucht bin, habe ich gemerkt was für ein entscheidender Bereich Esmog für die Gesundheit ist.
Welche Symptome ergeben sich bei mir? Obwohl ich Kerngesund bin und schon deutlich Leistungsfähiger und vitaler als die meisten Personen die ich kenne, habe ich trotzdem ganz klare Auswirkungen. Wie oben beschrieben muss man ein Bewusstsein dafür schaffen. Okay was ergibt sich bei mir:

Mobilfunk (Handy, Funkturm besonders, Wlan ist etwas schwächer):
- Ich fühle mich sofort benebelt (vergleichbar mit 1nem Bier bei generell wenig Alkoholkonsum)
- der Kopf zieht sich zusammen, wie ein Druckgefühl
- klares denken sehr erschwert. Lernen fürs Studium unter Bestrahlung nicht zufriedenstellend möglich. Teilweise müssen Sätze in Wissenschaftsbüchern mehrmals gelesen werden um den Sinn zu begreifen. Eine gewisse "Verpeiltheit" stellt sich ein
- Wenn ich Auto fahre (dort kann man sich der regelmäßigen Belastung in nicht ländlichen Gebieten nicht entziehen) werde ich schnell gereizt und man wird zu diesen typischen gestressten Auto Fahrern. Natürlich kann man dem durch "sichselbstkontrollieren" entgegen wirken. Das ist aber sehr Kräfte zehrrend.
- Wer in meinem Auto sein Handy benutzt den würde ich am liebsten anschreien, so stark ist dieses unangenehme ziehende Gefühl in meinem Kopf. Einmal ist mir sogar übel geworden. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich und sehr intensiv. Vielleicht etwa so ein Reiz wie wenn man eine Ohrfeige bekommt.

Elektrisches Feld

Ähnliche wie Mobilfunk. Jedoch konnte ich keine direkten, spürbaren Auswirkungen feststellen. Kein Druckgefühl auf dem Kopf oder ähnliches.

Magnetisches Feld

Noch nicht lange genug beobachtet. Mein Studentenzimmer liegt 20m Luftlinie entfernt von Bahnstromleitungen einer Güterverkehrsstrecke. In der Regel sind gemesse Magnetfelder = Null. Bei gewissen Hochzeiten des Transport von Stahlgütern werden Magnetfelder, die ständig schwanken, von 50 - 600nT erreicht. Zu diesen Zeiten ist Konzentration kaum möglich und ich merke, wie ich nicht zur Ruhe komme. Abends kann ich nicht einschlafen. Ich kann dem nur entgegen wirken indem ich in ein nahegelegenes Waldstück fahre, mich dort einige Zeit aufhalte und später Abends zurück kehre. Oft ist es dann schon 1 Uhr. Glücklicherweise ist die Bahnstrecke ab ca. Mitternacht weniger befahren womit die Magnetfelder auch nur noch maximale Werte von ca. 100nT annehmen. Tagsüber verbringe ich meist draußen weil ich mich im Zimmer unwohl fühle. Bevor ich noch nichts von diesem Thema wusste habe ich meinem Drang nach draußen zu gehen auch nachgeben ( zum Glück :) ). Für mich reichen diese Beobachtungen schon aus um Magnetfelder, so gut es geht, in Zukunft zu vermeiden.


Insgesamt möchte ich noch ergänzen, dass die Esmog Einflüsse auch deutlich auf die Verdauung wirken. Ich weis nicht wie und ich kann einzelne Auswirkungen auch nicht den einzelnen Esmog-Arten zuordnen. Eins steht jedoch fest: So wie ich dem Esmog ursprünglich in meinem Studentenzimmer ausgesetzt gewesen bin, brauchte ich ca. 1nen Tag bis meine Verdauung sehr schlecht funktionierte. Dieses Thema ist aber wesentlich komplizierter und ich kann das hier nicht so einfach erklären.

Hier noch eine Frage:
Aktuell beobachte ich, dass die Verdauung einer Mahlzeit gestöhrt ist nachdem ich mich stärkerem Mobilfunk ausgesetzt habe. Folgendes Symptom tritt auf
--> Herz klopfen verbunden mit Körperteilen die häufig einschlafen und Müdigkeit. Etwas scheint den Körper ganz gut zu belasten. Falls jemand ähnliches beobachten hat würde ich mich freuen davon zu hören.

All diese Gründe haben dazu geführt, dass ich hier und da gerne auf ein wenig Komfort verzichte :)

Ich hoffe sehr, dass die Bewegung gegen 5G Erfolg hat. Ich hoffe ich werde Unterstützung in meinem privaten Umfeld finden. Einen unendlich großen Dank an Herrn Weiner und alle Unterstützer.

Liebe Grüße
Justin
cruiser
Beiträge: 5
Registriert: 28. Apr 2019 16:34

Re: Symptome und Krankheitsverläufe

Beitrag von cruiser »

Hallo Justin

Deine Symptome kommen mir bekannt vor, und da Du schon mit der Ernährung arbeitest, kann ich Dir zwei Dinge unbedingt empfehlen bzw. zwei Schwerpunkte. Vermeide Allergene aus Mich, also soweit alle Milchprodukte und/oder Gluten in einer Ausschlussdiät über mind. 6-8 Wochen - evtl beides zusammen. Je nachdem.
Bei einer bestehenden Nickelallergie ist darauf zu achten nicht zu nickelreiche Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen etc. als Schwerpunkt in die Diät einzubauen.

Möglicherweise sind Deine Nerven beeinträchtigt, bzw. die Myelinschicht, in diesem Fall sind ein guter Vitamin B Komplex und Lecithin zur Einnahme sinnvoll.
Aber auch Vitamin D einnehmen - besser wirkt bei mir allerdings die Sonne.
Am besten selbst in dieses Thema tiefer einarbeiten.

cruiser
Justin
Beiträge: 2
Registriert: 26. Mär 2020 20:31

Re: Symptome und Krankheitsverläufe

Beitrag von Justin »

Hallo Cruiser

Danke für deine Antwort. Auf Ernährung möchte ich in dem EHS Forum nicht weiter eingehen. Ich verfolge dort den etwas anderen Ansatz, nicht in das Gleichgewicht des Körpers einzugreifen. Mit meiner Nachricht oben war mir wichtig zu zeigen, dass man auch ohne körperlich krank zu sein deutliche Auswirkungen spüren kann. Auf meiner Arbeit bin ich durch Handys/ Telefone, technische Geräte und auch am Arbeitsplatz, aus meiner Sicht starkem Elektrosmog ausgesetzt. Nach der Arbeit merkt man, dass sich ein ordentlicher "Stressberg" angesammelt hat. Man ist unruhig, kann nicht so klar denken und ist eben auf "Zack". Hier ist es wichtig ausgleich zu schaffen. Einmal muss in meiner Umgebung wenig Esmog (besonders Mobilfunk) sein und Sport wirkt auch hier wahre Wunder :). Baut man diesen Stress nicht ab wird man auf kurz oder lang zu einem "Stresszombi". Ich denke jeder kennt die Menschen, die immer unter Strom stehen (sprichwörtlich), oft bei anderen Menschen anecken und oft starke Stressverursacher bei anderen Menschen sind. Es gibt natürlich viele Ursachen dafür aber Mobilfunk allein reicht als alleinige Ursache schon DICKE aus. Insgesamt kann ich also gut Leben solange ich den Stress abgebaut bekomme. Das Wort Stress benutze ich übrigens für einen körperlich/ seelischen Zustand, indem man sich nicht wohl fühlt, Schwierigkeiten hat sich zu entspannen, eigene Probleme größer erscheinen als sie sind. Ich hoffe der ein oder andere kann nachvollziehen was ich versuche zu beschreiben.
Spürt jeder die Auswirkungen von Elektrosmog?

Dazu kann ich bisher nur sagen, dass ich viele Menschen in meinem Umfeld habe, die durch den Einfluss von Mobilfunk sehr deutlich Anzeichen zeigen, unter dauerstrom zu stehen. Bei diesem Leuten lösen oft kleine Dinge eine stärkere emotionale Reaktion aus. Beispiele dafür dauern mir jetzt zu lange zu formulieren aber hier ein universal Bespiel :) : Zwei Personen sind über etwas wichtiges am reden und du gehst zu einer Person hin und tippst sie von der Seite penetrant an. Dreht die angetippte Person sich langsam mit einem lächeln um und fragt: Was ist denn? oder schnell mit einem sehr genervtem Ton: Man!! Was willst du?!! Natürlich hängt das auch von anderen Faktoren ab wie zb. der tatsälichen Situation aber die grobe Richtung sollte jetzt klar werden.
Hier noch eine kleine Frage zum nachdenken:

Du kommst häufiger gestresst von der Arbeit und gehst nicht gerne dorthin. Ist es wirklich die Arbeit und die Mitarbeiter selbst, die den Stress und die Abneigung gegenüber deiner Arbeit schaffen oder ist vielleicht ein großer Einfluss der Mobilfunk? Nicht leicht zu beantworten! Ich weiß. Aber es lohnt sich:) Ein schönes Zitat von Goethe: "Man sieht nur, was man weiß".
seeteufel069
Beiträge: 7
Registriert: 30. Mai 2020 15:33

Re: Symptome und Krankheitsverläufe

Beitrag von seeteufel069 »

Hey Leute,

ich habe das Problem, dass wenn ich zulange im Büro war, oder allgemein in Räumen wo sehr viele elektronische Geräte waren, dass ich Tinitus bekam und mir schwindelig wurde. Das Ganze hat vor 7 Jahren angefangen war aber noch erträglich. Jetzt die letzten zwei Jahre ist es richtig intesiv geworden, ich musste in der Arbeit immer mal wieder raus, zum Glück war mein Chef sehr kulant, was das anging. Ich habe es mit verschiedenen Methoden versucht, wie Meditation oder Akupunktur. Muss sagen das alles hat nicht wirklich viel geholfen, hab natürlich auch Ibuprofen genommen. Jetzt seit nem halben Jahr nehme ich CBD Tropfen, muss sagen dass die Schwindelanfälle dadurch gut eingedämmt worden sind und auch der Tinitus hat sich verbessert. Nichtsdestotrotz geht es mir seit Corona und dem Home-Office deutlich besser. Aber ich bleibe dran und gebe nicht auf.

Gruss seeteufel069
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