Netzfreischalter - Verschlechterung der Situation

Fragen, Erfahrungen, Empfehlungen und Tipps bzgl. Abschirm-Möglichkeiten und Messgeräten
Karlheinz
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Re: Netzfreischalter - Verschlechterung der Situation

Beitrag von Karlheinz » 25. Apr 2019 17:17

Hallo empn danke für deine Infos.
Wie gesagt, von hier aus ist es kaum möglich die tatsächliche Ursache zu ermitteln. Um eine Messung kommst du wohl nicht herum.
Ich hatte seinerzeit einen Freischalter von ELV (NFS 2). Da war im abgeschalteten Zusatand nur ein reiner Gleichstrom auf der Leitung. Habe mal nachgeschaut, der wird leider nicht mehr angeboten.
Ein Sägezahn ist ein halber Rechteckimpuls. Könnte vielleicht sein. Müßte man Vorort überprüfen. Es wären jedoch auch noch andere Ursachen für dein Problem nicht auszuschließen. Bei einem solch komplexen System wie das Stromnetz, sollte man achtgeben, dass man sich nicht in eine falsche Richtung verrennt. Wer hat den FR12 eingebaut? Wenn du nicht weiterkommst, könnte ich dir aber auch meinen NFS 2 für die Unkosten testweise oder auch ganz zur Verfügung stellen. LG Kh
empn
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Re: Netzfreischalter - Verschlechterung der Situation

Beitrag von empn » 25. Apr 2019 22:08

Guten Abend, Karlheinz,
Um eine Messung kommst du wohl nicht herum.
Ja, ein Oszi muss wieder her.
Wer hat den FR12 eingebaut?
Ein ausgebildeter Elektriker.
Wenn du nicht weiterkommst, könnte ich dir aber auch meinen NFS 2 für die Unkosten testweise oder auch ganz zur Verfügung stellen
.

Danke Dir! Behalte ich im Hinterkopf. Wir suchen noch weiter, ich experimentiere auch noch mit der Minimierung der Überwachungsspannung.

Die EHS hält einen echt auf Trab.

Auf Wiederlesen, empn
empn
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Re: Netzfreischalter - Verschlechterung der Situation

Beitrag von empn » 26. Apr 2019 08:40

Guten Morgen, Karlheinz,
Wenn du nicht weiterkommst, könnte ich dir aber auch meinen NFS 2 für die Unkosten testweise oder auch ganz zur Verfügung stellen
16 A max. Last? Welche Kosten würden anfallen - Verpackung, Porto, Gerätepreis, Aufwandsentschädigung?

Danke. empn
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Angie_Marina
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Re: Netzfreischalter - Verschlechterung der Situation

Beitrag von Angie_Marina » 4. Mai 2019 19:30

Hallo empn,
kleine Frage erstmal, dieser Netzfreischalter trennt der mechanisch Phase, Neutralleiter und Erdung oder wie genau wird da was getrennt? (kenne mich damit echt zu wenig aus, sorry) Denn ich kann mir gut vorstellen dass je nach Verdrahtung die sogenannte Dirty Electricity nicht unterbrochen wird.
Liebe Grüsse
Du wirst von Menschen verursachte Schrecken sehen, die über dein Verständnis hinausgehen! :geek:
empn
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Re: Netzfreischalter - Verschlechterung der Situation

Beitrag von empn » 4. Mai 2019 22:30

Guten Tag, Angie_Marina,

er trennt mechanisch (einpolig in diesem Fall) die Phase, es gibt auch welche, die sowohl Phase wie Neutralleiter abkoppeln. Die Netzspannung ist dann auf jeden Fall abgekoppelt vom jeweiligen Stromkreis.
je nach Verdrahtung die sogenannte Dirty Electricity nicht unterbrochen wird
Die sitzt ja praktisch auf der Netzspannung "drauf", bzw. es handelt sich je nachdem auch um Oberwellen (harmonische) der Netzspannung, und ist damit auch abgetrennt. Je nach Umfeld und Nachbarkeitungen könnten aber noch kapazitive Ankopplungen (quasi Einstreuungen) anderer Leitungen oder hochfrequente Ankopplungen (Antenneneffekt) auf der Leitung sein.

In jedem Fall sind Messungen im Raum nach NFS-Einbau sinnvoll, am besten mit Oszilloskop, wie von Karlheinz angeregt. Ist eine komplexe Materie, nur Versuch macht klug.

Gute Nacht, empn
Zuletzt geändert von empn am 5. Mai 2019 22:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Hamburg126
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Re: Netzfreischalter - Verschlechterung der Situation

Beitrag von Hamburg126 » 5. Mai 2019 21:49

''mir ist nicht bekannt, ob und wie elektromagnetische Unverträglichkeit gemessen werden könnte.''
Ich zitiere mal einige Passagen, vielleicht ist ja was interessantes bei:

Labormedizinische Diagnostik
Da Stressfaktoren gemessen werden können, ist eine Diagnostik der Elektrosensibilität Labormedizinisch durchaus möglich. Hierbei kann durch eine Provokation mit elektromagnetischen Feldern (zbsp. 15 Minuten Handygespräch/ DECT/ WLAN) eine Kausalität zwischen EMF und der Ausschüttung von Stressfaktoren hergestellt werden.

Artikel
--Dr. Lebrecht von Klitzing (Elektrosensibilität ist messbar)--
https://www.gigaherz.ch/media/download/ ... XWms4V0X8U
--EKG-Herzfrequenz (Nachweis von Strahlenbelastung durch EKG)--
Im Doppelblindversuch, in welchem nicht bekannt ist, wann die elektromagnetischen Felder wirken, verändern sich bei vielen Elektrosensiblen die Herzrate und Herzratenvariabilität/ Mikrozirkulation und aktive Hautpotenziale. Gesteuert werden die Körperfunktionen über das zentrale Nervensystem. Mit Ulrich Weiner:
www.ibes-gegen-elektrosmog.de/elektrose ... hgewiesen/

Diagnostik
''Hausärzte sollten in der Lage sein, Elektrosensibilität auch ohne zusätzliche Tests zuverlässig zu diagnostizieren. Das wichtigste und grundlegendste Diagnosewerkzeug für einen Arzt ist die Fähigkeit des Patienten, zwischen Ursache und Manifestation der Symptome und der Art und Weise, wie der Patient die Symptome beschreibt, zu korrelieren.
Es gibt viele Zustände, bei denen der Mechanismus unbekannt ist und für die keine diagnostischen Tests existieren, wie beispielsweise bei Migräne. Dementsprechend diagnostizieren Ärzte Migräne nur anhand der Art und Weise, wie Patienten die Kopfschmerzen beschreiben. Dasselbe kann und sollte auf EHS angewendet werden.
Wenn eine Person jedes Mal, wenn sie ein Mobiltelefon benutzt, Schmerzen im Kopf empfindet, ist die Ursache des Schmerzes eindeutig das Mobiltelefon. Der Patient muss hierbei natürlich glaubwürdig sein, was eine sorgfältige Anamnese voraussetzt.''
JohannesW
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Re: Netzfreischalter - Verschlechterung der Situation

Beitrag von JohannesW » 26. Mai 2019 06:06

empn hat geschrieben:
23. Apr 2019 00:28
Hallo!

Situation: bei zwei vorher per abgeschalteten Sicherungen spannungslos geschalteten Zimmern wurden nun Netzfreischalter eingebaut, eltako FR12. Das "Feeling" in angrenzenden Zimmern hat sich dadurch auch bei Freischaltung entscheidend verschlechtert.

Kennt jemand den Effekt? Kann das tatsächlich an der Restwelligkeit der Überwachungsspannung liegen? Messtechnisch kann ich keine direkt auffälligen Unterschiede der Befeldung im Zimmer zum per Sicherung stromlos geschalteteten Fall feststellen - el. Feldstärke, Magnetfelder, HF-Breitbandmessung (wenige MHz bis GHz), auch Signalanalyse ca. 20 Hz bis bis GHz-Bereich sieht alles mehr oder weniger gleich aus.

Danke für eure Erfahrungen oder begründete Spekulationen,

Ruhige Nächte wünscht Euch
empn
Es gibt, das musste ich kürzlich dazulernen, wirklich extrem viele Effekte in Sachen Hausstrom/Niederfrequenz, z.B. wenn die Erdung des Hauses schlecht ist (s.d. Thematik "dirtyPower"). Ich habe unser Haus (CH) vor drei Jahren für mehrere Tausend Franken von Spezialisten in Bezug auf wirklich alles ausmessen lassen und zum Schluss stellte sich mangelhafte Erdung der Holz-Bausubstanz als Hauptproblem heraus. Mit einer ergänzenden Zweiterdung und einem Notausschalter (Gesamtkosten 800 CHF) haben wir die Sache vorübergehend kostengünstig gelöst, da ansonsten eine Totalsanierung (abgeschirmte Leitungen) mit völlig neuer Tiefenerdung nötig geworden wäre (über zehntausend Franken). Wir schlafen seit einigen Monaten also nachts immer mit ausgeschalteter Hauptsicherung, d.h. das Haus ist völlig stromfrei und dabei doppelt geerdet (Notausschalter). Der Unterschied ist so krass, das hätte ich vorher nicht glauben können! HF-Einflüsse sind bei uns zum Glück kaum vorhanden, da wir weiter weg von den Funkmasten wohnen und von Bäumen umgeben sind und auch die Nachbarn mit ihrem WLAN mindestens 50 Meter weit weg sind. Fazit und Tipp: Probier doch mal versuchsweise einige Nächte mit allen Sicherungen abgeschaltet zu schlafen, vielleicht bringt das was.
empn
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Re: Netzfreischalter - Verschlechterung der Situation

Beitrag von empn » 26. Mai 2019 09:10

Guten Tag, Johannes,

Danke für deine wertvollen Hinweise.
zum Schluss stellte sich mangelhafte Erdung der Holz-Bausubstanz als Hauptproblem heraus.
Kann ich nur nachvollziehen/bestätigen, lebte einmal in einem (eigenen) Holzhaus. Dr. Virnich hat dereinst in einem Artikel die Verschleppung von elektrischen Feldern bei Holz als Hausbausubstanz auch messtechnisch nachgewiesen.
Fazit und Tipp: Probier doch mal versuchsweise einige Nächte mit allen Sicherungen abgeschaltet zu schlafen, vielleicht bringt das was.
Ich lebe nun zur Untermiete. Es sind bereits ca. 10 Sicherungen in Absprache mit der Hausbesitzerin über Nacht abgeschaltet, u.a. meines Zimmers, und aller Zimmer darunter.

Hier liegt definitiv auch eine NF-Problematik vor, durch verschleppte elektrische Felder - Holzständerwände, ungeschirmte Leitungen. Mein Einfluss auf die Gestaltung der Situation hier ist aber begrenzt, da ich nicht der Besitzer des Hauses bin.

Alles Gute - empn.
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